Von der Webagentur zum Digitalisierungspartner 

20 Jahre CMS-Expertise, jetzt erweitert um Business-Software. Warum wir auf Odoo setzen – und was sich für Sie ändert (und was nicht).

14.03.2026 | Intern

20 Jahre haben wir Websites gebaut. TYPO3, später Neos, dutzende Projekte, treue Kunden. Wir sind stolz auf das, was wir aufgebaut haben. Aber in den letzten Jahren hat sich etwas verändert – nicht bei uns, sondern bei dem, was wir beobachtet haben.

Die Website ist nicht das Problem

Immer wieder hörten wir dasselbe: «Die Website ist zu teuer.» Und ja, eine gute Website kostet. Aber wenn wir ehrlich hinschauten, lag das Problem woanders. Die Website war nicht zu teuer – sie brachte nur zu wenig, weil sie isoliert dastand. Ein schönes Schaufenster, aber dahinter: Excel-Chaos, Insellösungen, manuelle Prozesse – oder gar keine.

Wir haben Schnittstellen gebaut, CRM angebunden, Daten hin- und hergeschoben. Aber das eigentliche Problem haben wir damit nicht gelöst. Die Website war oft das modernste System im Unternehmen. Und das ist kein Kompliment.

Was wir bei unseren Kunden gesehen haben

Kundendaten in drei verschiedenen Systemen. Lagerbestände, die niemand aktuell halten konnte. E-Mails, die manuell ins CRM umgetippt wurden. Prozesse, die auf der Website enden – und danach wieder analog weitergehen.

Und immer wieder: Businesssysteme, die alt, träge und proprietär waren. Systeme, die keiner anfassen wollte, weil jede Änderung ein Risiko war. Die Website konnte noch so modern sein – wenn die Prozesse dahinter nicht funktionieren, bringt sie keinen echten Mehrwert.

Warum Odoo?

Irgendwann war klar: Wenn wir unseren Kunden wirklich helfen wollen, müssen wir früher ansetzen. Nicht bei der Website, sondern bei den Prozessen.

Odoo passt zu uns, weil es zu dem passt, woran wir glauben: Open Source, keine Vendor-Lock-ins, flexibel anpassbar. Modular, damit Kunden klein starten können. Modern, damit die Software nicht aussieht wie aus den 90ern. Und Schweiz-tauglich – MWST, QR-Rechnungen, Schweizer Kontenrahmen sind lösbar.

Was sich ändert

Wir erweitern unser Angebot. Der Fokus liegt neu auf Business-Software. Websites machen wir weiterhin – aber nur, wenn sie einen echten Zweck erfüllen und ans ERP angebunden sind.

Wir bauen neue Kompetenzen auf: ERP-Implementierung, Prozessberatung, Nähe zur Buchhaltung. Das passiert nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt – wie bei unseren Kunden auch. Wir sind bereits Odoo Learning Partner und in einem intensiven Know-How Aufbauprozess mit Odoo – zudem bauen wir gerade sämtliche eigenen Prozesse bei uns auf Odoo um und sparen danach die Lizenzkosten von diversen anderen Systemen (Bexio, Absenzenamangement, Projektmanagement, Dokumentationssystem, Newsletter und Marketing-Automation, Bewerbungsmanagement etc. etc.). Und: diverse Sheets zur Projektauswertung, Einsatzplanung, Abrechnungsübersichten etc. Mehrere Stunden Aufwand – pro Woche!

Unsere Zielgruppe verschiebt sich: KMU, die an ihren Prozessen arbeiten wollen. Die Geld sparen möchten, weil Abläufe endlich funktionieren – nicht weil sie an der falschen Stelle sparen.

Und ja, wir nennen uns nicht mehr «Agentur». «Digitalisierungspartner» trifft es besser. Weil ERP-Projekte keine Einmal-Sache sind, sondern langfristige Partnerschaften.

Was bleibt

Dieselben Werte: #NoBullshit, Ehrlichkeit, Pragmatismus. Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können.

Dieselbe Arbeitsweise: Zuerst verstehen, dann umsetzen. Langfristig denken, nicht auf den schnellen Abschluss optimieren.

Dieselben Menschen: Kleines Team, kurze Wege, persönlicher Kontakt. Wer bei uns anruft, landet nicht in einem Call-Center.

Und: TYPO3 und Neos bleiben im Portfolio. Für bestehende Kunden, für komplexe CMS-Anforderungen, für Projekte, bei denen es Sinn macht. Wir lassen niemanden im Stich.

Was das für bestehende Kunden bedeutet

Kurz gesagt: nichts Negatives. Laufende Projekte laufen weiter. Support und Entwicklung für TYPO3 und Neos bleiben bestehen. Der CMS Upgrade Service auch.

Was neu dazukommt: Wir können jetzt auch bei ERP-Fragen helfen. Und wenn es Sinn macht, Website und ERP aus einer Hand liefern – am liebsten direkt mit Odoo oder dann über Schnittstellen.

Was das für neue Kunden bedeutet

Ein breiteres Angebot. Nicht «wir machen Ihnen eine Website», sondern «wir schauen, was Sie wirklich brauchen». Manchmal ist das ein ERP (oder auch nur ein Modul davon). Manchmal eine Website, die ans ERP angebunden ist. Manchmal beides.

Wir wollen keine isolierten Websites mehr bauen. Wenn Website, dann mit Mehrwert – nicht als digitale Visitenkarte, sondern als Teil eines funktionierenden Systems.

Ein Partner für alles bedeutet auch: weniger Koordination für Sie, mehr Verantwortung bei uns. Das nehmen wir ernst.

Der Blick nach vorn

Unsere Vision: Schweizer KMU, Organisationen und Verbände ganzheitlich digitalisieren. Nicht mit grossen Worten, sondern mit funktionierenden Lösungen.

Wir machen das Schritt für Schritt – wie unsere Kunden auch. Was wir in 20 Jahren CMS-Entwicklung gelernt haben, übertragen wir auf ERP: Qualität vor Quantität. Wenige Kunden, dafür richtig. Langfristige Beziehungen statt schneller Projekte.

Lust auf ein Gespräch?

Egal ob Sie schon wissen, was Sie brauchen, oder noch gar nicht: Wir hören zu. Lassen Sie uns herausfinden, ob wir zusammenpassen.

 

Über Odoo

Odoo ist eine modular aufgebaute Business-Software, die 2005 in Belgien gegründet wurde – ursprünglich unter dem Namen OpenERP. Heute umfasst die Plattform über 80 offizielle Apps: von CRM und Verkauf über Lager und Fertigung bis zu Buchhaltung und HR. Die Community Edition ist vollständig Open Source, die Enterprise Edition bietet zusätzliche Funktionen und Support.

Die Zahlen sprechen für sich: Über 15 Mio. Nutzer weltweit, 650 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2025 und ein jährliches Wachstum von 45%. Odoo zählt zu den am schnellsten wachsenden ERP-Systemen – nicht weil es das günstigste ist, sondern weil es die Lücke füllt zwischen «zu einfach» (Bexio) und «zu komplex» (SAP).

Für Schweizer KMU besonders relevant: Odoo lässt sich mit Schweizer Kontenrahmen, MWST-konformer Abrechnung und QR-Rechnungen betreiben – entweder in der Cloud oder auf Schweizer Servern.

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